Anteil direkter und indirekter China-Investments sollte erhöht werden
Chancen in China

Nur große Trends bieten Anlegern die Chance auf das große Geld. Zweifellos resultiert aus dem wirtschaftlichen und politischen Aufbruch Chinas ein solch großer Trend.

FRANKFURT/M. Chinas Revolution ist ein wahrlich epochales Ereignis. Für Anleger ist allein diese Erkenntnis wichtig. Wer gedanklich diese große Linie sieht, diese anlagestrategisch entsprechend verfolgt und dabei alle auf Nebenschauplätzen ausgetragenen Scharmützel außer Acht lässt, wird mit einer pro China ausgerichteten Investmentstrategie in den nächsten Jahrzehnten gut fahren.

Den ersten großen Reibach mit indirekten China-Investments haben Anleger in den vergangenen drei Jahren bereits an den internationalen Rohstoffmärkten gemacht, wo der im Reich der Mitte bestehende Heißhunger auf Rohstoffe deren Preise kräftig in die Höhe schießen ließ. Dieser Haussetrend wird den Investoren noch auf Jahre hinaus viele Möglichkeiten bieten. Jetzt geht es für Anleger in China in die zweite Runde.

Peking hat den Industrieländern ein Zuckerstück, eine Beruhigungspille geboten, indem es die Landeswährung Yuan aufwertete und zugleich die Bereitschaft zu mehr Flexibilität in der Währungspolitik anklingen ließ. Doch das ist nicht die eigentlich wichtige Nachricht. Von größerer Bedeutung ist das Wissen, dass sich auch in der Volksrepublik China - wie in anderen ehemals sozialistischen und kommunistischen Ländern der Welt in den Jahren zuvor - letztlich marktwirtschaftliche Kräfte durchsetzen.

Heute ist klarer denn je, dass China Anlegern Chancen bietet, wie sie nur selten geboten werden. Die Kräfte des Marktes zwingen Peking zur Liberalisierung des Devisenmarktes, zur Abschaffung von Kapitalverkehrskontrollen und zur weiteren Yuan-Aufwertung. Lediglich der Zeitplan lässt Antworten offen. Die Anlagestrategie ist indes klar abgesteckt: Der Anteil direkter und indirekter China-Investments sollte erhöht werden.

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