Bulle und Bär Bund-Futures nichts für private Anleger

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Die einfachste Variante, mit der Privatanleger auf einen fallenden Bund-Future spekulieren können, sind börsengehandelte Indexfonds (ETF), die auf eine sogenannte Short-Strategie setzen. Der Kurs dieser Indexfonds steigt, wenn der Bund-Future fällt. Beispiel: Wenn der Terminkontrakt an einem Tag von 123 Prozent auf 122,39 Prozent und damit um ein halbes Prozent sinkt, steigt der ETF-Preis von 100 Euro auf 100,50 Euro. Umgekehrt machen Anleger mit einem Short-ETF Verluste, wenn der Bund-Future zulegt.

Die Haken:  Das Ganze funktioniert nur auf Tagesbasis, und die ETFs bilden die prozentuale, nicht die tatsächliche Entwicklung des Bund-Futures ab. Das bedeutet: Wenn der Terminkontrakt an einem Tag steigt und am Folgetag um dieselbe Punktzahl fällt, erreicht der Fonds nicht wieder seinen Ausgangswert – so wollen es die Regeln der Prozentrechnung. Im Extremfall kann das dazu führen, dass der ETF Verluste macht, obwohl der Bund-Future über einen längeren Zeitraum unter dem Strich sinkt.

Zur Absicherung von Kursverlusten brauchen Privatanleger den Bund-Future aber ohnehin nicht. Anders als viele Profiinvestoren müssen sie ihr Portfolio schließlich nicht täglich zu Marktpreisen bewerten.
 


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