Bulle & Bär
Nichts zu holen bei Aktienfonds

Man kann es Anlegern kaum verdenken, dass sie nichts von Aktienfonds wissen wollen. Weil die Kurse von Dividendentiteln krisenbedingt immer weiter absacken, ist immer mehr Geduld gefragt, um mit Dividendenfonds überhaupt etwas zu verdienen. Nach Daten des deutschen Fondsverbands BVI haben Anleger in den vergangenen zehn Jahren mit Aktienfonds sogar massig verloren.

FRANKFURT. Nach Angaben des BVI verloren Aktienfonds in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt bis zu 29 Prozent. Und selbst nach zwanzig Jahren standen Besitzer von Geldmarktfonds mit einem Wertzuwachs von jährlich 4,63 Prozent minimal besser da als Sparer mit internationalen Aktienfonds. Zieht man von der mageren Rendite noch die Inflation ab, bleibt quasi nichts mehr übrig. Wenig werbetauglich für Fonds ist auch die Tatsache, dass Fondsmanager meist schlechter abschneiden als ihre Börsen-Vergleichsindizes.

Daraus folgt aber nicht, dass man sein Geld auf Dauer am besten auf Konten oder Sparbuch parken sollte - bleibt doch zu hoffen, dass diese Ausnahmezeiten überwunden werden. Und generell macht ein Anlagemix mit Aktien schon aus Gründen der Streuung von Verlustrisiken Sinn, schützen sie doch als Sachinvestment vor Inflation. Aktuell scheint es allerdings klüger zu sein, das Geld zu parken und auf stabilere Zeiten zu warten.

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