Bulle & Bär
Ohne Aktien im Depot geht es nicht

Der Dax hat in den vergangenen Wochen ein Drittel seines Wertes eingebüßt, das zehrt an den Nerven der Anleger. Trotzdem sind Aktien im Depot unverzichtbar, noch dazu, wenn sie jetzt viel preiswerter zu haben sind.
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FrankfurtSo schnell kann es gehen. Vor ein paar Monaten sprachen deutsche Politiker noch vollmundig vom „Aufschwung XXL“. Das ist passé. Vor ein paar Monaten arbeiteten Politiker optimistisch an der Rettung Griechenlands. Auch das ist passé.

Die Finanzmärkte haben das Konjunktur- und Schuldenthema eingearbeitet, zumindest teilweise. Deutsche Aktien sind nicht mehr „XXL“, sondern höchstens noch „M“. In wenigen Wochen ist der Deutsche Aktienindex von 7500 Punkten unter die 5.000er-Marke gestürzt. Aktien gibt es jetzt ein Drittel billiger.

Es ist der dritte Absturz in diesem Jahrtausend. Privatanleger wagen deshalb keine Käufe, verkaufen eher noch. Psychologisch ist die Reaktion verständlich. Geld verdient wird allerdings mit mutigen Entscheidungen. „Wenn ich in der Krise nicht kaufe, kann ich nie kaufen“, sagt Christoph Bruns, Leiter der kleinen Anlagefirma Loys.

Billig kaufen und teuer verkaufen: So vermehrt man Geld mit Aktien. Die einfache Formel ist schwer in die Praxis umzusetzen. Bei fallenden Kursen verhindert Angst oft den Kauf, bei steigenden und am Ende einer Hausse überzogenen Notierungen verhindert die Lust auf höhere Gewinne den Verkauf.

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