Bulle & Bär
Wochenausblick: Wer zu früh kommt, den bestraft die Börse

Den Sturz unter sein Tief aus dem Herbst hat der Dax ein weiteres Mal verhindern können – undzwar trotz neuer Horrormeldungen aus dem Bankensektor. Aber reicht das allein schon aus für neuen Optimismus? Wer nicht zum Zocken geboren ist, sollte sich vor Fehlsignalen hüten.

FRANKFURT. Soll die Hoffnung für diese Börsenwoche allein aus der Tatsache kommen, dass der Dax in der vergangenen Woche nur knapp sechs Prozent verloren hat und damit über zwei Prozent weniger als in der Woche davor? Das wäre wohl sarkastisch.

Stützen wir uns deswegen auf eine der wenigen Bastionen, die aufrechte Anleger noch nicht ganz verzweifeln lässt. Das alte Tief vom Herbst bei 4 014 Punkten hat ein weiteres Mal gehalten. Trotz der Horrormeldungen von der Royal Bank of Scotland, der Commerzbank, der Citigroup und eigentlich jeder weiteren halbwegs namhaften Bank.

Die Aussicht, dass diese Untergrenze deshalb auch am Ende dieser Woche noch Bestand haben wird, ist jedenfalls groß. Die Daten, die in den nächsten fünf Handelstagen anstehen, lassen einen jedenfalls nicht vor Furcht erzittern. Zumindest die, die in den Terminlisten absehbar sind.

Ifo-Geschäftsklima am Dienstag, GfK-Konsumklima am Mittwoch und Arbeitslosenzahlen am Donnerstag sind für den deutschen Markt die wichtigsten Konjunkturdaten. Ein neues Horrorszenario für die Börsen würde sich aber nur dann auftun, wenn die Forscher vom Münchener Ifo-Institut noch schlechtere Zahlen berichten würden und ihr Geschäftsklimaindex noch einmal kräftig unter sein ohnehin schon niedriges Niveau sinken würde.

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