Der Sportartikelhersteller Puma bietet Anlegern weiter Chancen
Das Raubtier ist immer noch hungrig

Ist es noch Bescheidenheit oder schon Geiz? Da erzielt ein Unternehmen seit sechs Jahren immer neue Rekorde, wächst zweistellig, und die Aktie schlägt jedes andere Papier auf dem Markt. Trotzdem sieht die neue Empfangshalle in der Konzernzentrale der Puma AG nicht anders aus als die Lobby eines modernen Kreiskrankenhauses: Drei Ledersofas an der Glasfront, eine schlichte Rezeption, ein nüchternes, offenes Treppenhaus und eine durchsichtige Spendenbox aus Plastik.

Man baut sich keine Paläste in Herzogenaurach. Weder INA, einer der größten deutschen Autozulieferer, noch Adidas-Salomon – und schon gar nicht Puma. Die Raubtier-Marke ist auf dem Boden geblieben.

Mitte der 90er-Jahre war das Traditionsunternehmen ein Sanierungsfall; das hat in der fränkischen Kleinstadt niemand vergessen. Schon gar nicht Vorstandschef Jochen Zeitz. Der trat damals als 30-Jähriger an, um eine Firma zu retten, die alle anderen schon aufgegeben hatten. Heute sitzt er immer noch so da wie damals: Zurückhaltend, mit offenem Hemd, am liebsten inmitten der bunten Puma-Kollektion.

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