US-Optionsbörse ISE geht an die Wall Street
Jung und erfolgreich

Börsen sind für Börsen ergiebige Quellen, um an Kapital zu kommen. Diese positive Erfahrung machten in der Vergangenheit bereits die Betreiber von Wertpapierbörsen wie Euronext und Deutsche Börse sowie die Derivatebörse Chicago Mercantile Exchange (CME).

HB FRANKFURT. Positiv aus Sicht der Anleger: All diese IPOs waren erfolgreich. Jetzt wagt die größte US-Optionsbörse, die International Securities Exchange (ISE), den Gang auf das Parkett der New Yorker Börse. Ein vorläufiger Emissionsprospekt liegt der US-Wertpapieraufsicht SEC seit Anfang Juli zur Begutachtung vor.

Wenn die ISE ihr exorbitant wachsendes Geschäft durch den Gang an den Kapitalmarkt auf die nächste Entwicklungsstufe hebt und sich selbst damit als Unternehmen in eine völlig neue Liga führt, liefert sie den Beweis dafür ab, dass sich der in der Vergangenheit oft zitierte „amerikanische Traum“ auch in der heutigen Zeit realisieren lässt. Die Erfolgsgeschichte der erst am 26. Mai 2000 von führenden amerikanischen Investmentbanken gegründeten Optionsbörse kommt dem märchenhaften Aufstieg der weltgrößten Derivatebörse Eurex nahe.

Seinerzeit hatten sich die US-Investmentbanken nicht nur über den Mangel an Flexibilität und Ineffizienz der bis dahin oftmals noch als Parkettbörsen agierenden amerikanischen Optionsbörse beklagt. Auch die im internationalen Vergleich hohen Börsengebühren waren den Wall-Street-Finanzhäusern ein Dorn im Auge. Was also lag näher, als gemeinsam auf einer elektronischen Plattform eine eigene Optionsbörse zu gründen? Mit Bill Porter, einst Chairman von E-Trade, und David Krell, Chef der Optionssparte der New York Stock Exchange (NYSE), waren rasch die richtigen Ideengeber und Manager gefunden.

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