Vor dem Anlagekonzept steht das Sicherheitskonzept
Schützen und Sparen

Die Versicherungsvermittler arbeiten bis in die Nacht. Noch schnell ein paar Lebens- oder Rentenversicherungen unters Volk bringen, heißt die Devise – Ende des Jahres fallen die Steuervorteile weg. In dem Chaos von Lebens-, Rentenversicherungen, Riester- und Rüruprenten und den verschiedenen Wegen der betrieblichen Altersvorsorge verlieren dabei selbst die Experten schnell den Überblick.

HB DÜSSELDORF. Wer sein Geld sinnvoll anlegen möchte, braucht ein Konzept. Doch vor einem Anlagekonzept – das wird oft übersehen – muss ein Sicherheitskonzept stehen. Welche Versicherungen brauche ich? Wen muss ich, außer mir selbst, absichern? Diese Fragen stehen am Anfang. Erst wenn sie beantwortet sind, geht es weiter zum Thema Sparen und Vorsorge.

Unverzichtbar sind drei Versicherungen: Krankenschutz, Autohaftpflicht und private Haftpflicht. Alle drei sichern gegen Schäden ab, die den einzelnen ruinieren können. Die beiden ersten haben fast alle Menschen, die private Haftpflicht – obwohl sie recht billig ist – viele nicht. Was passiert aber, wenn jemand ohne diese Versicherung mit dem Fahrrad oder als Fußgänger einen schweren Unfall verursacht? Schlimmstenfalls zahlt er bis an sein Lebensende.

Sehr viel teurer, aber im Grunde ebenso unverzichtbar, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung, kurz BU genannt. Sie zahlt, wenn jemand wegen einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr arbeiten kann. Wichtig dabei: Die vereinbarte Rente muss wirklich reichen, und zwar für die ganze Familie. Dieser Fall tritt häufiger nach Krankheiten als nach Unfällen ein – deswegen ist die Unfallversicherung ein schlechter Ersatz für die BU. Trotzdem werden Unfallversicherungen immer noch viel häufiger verkauft.

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