Was Hedge-Funds-Manager wirklich leisten können
Lockruf der Zukunft

Willkommen in der Zukunft!“ Diese Begrüßung spricht Anleger und Fondsmanager gleichermaßen an. Die Zukunft hat einen Namen: Hedge-Funds.

FRANKFURT/M. Erwartungsfroh sehnt die umtriebige Fondsbranche in Deutschland die Chance herbei, im neuen Finanzmarkt-Zeitalter das beweisen zu können, was ihr im ach so öden und langweiligen traditionellen Fondsgeschäft nur selten gelang: Überdurchschnittliche Renditen und zufriedene Anleger.

Den allgemeinen Markttrend ignorieren, die große Freiheit bei der Umsetzung moderner Strategien genießen und den per Gesetz vorgegebenen Zwängen des traditionellen Tagesgeschäfts entfliehen zu können – für Fondsmanager ist das so etwas wie der Idealzustand, das Nonplusultra. So verwundert nicht, dass immer mehr traditionelle Fondsmanager auf Basis ihres breiten Erfahrungsschatzes den Weg in die Selbstständigkeit wagen und unter Inkaufnahme des Risikos, zu ertrinken, ins kalte Hedge-Funds-Gewässer tauchen.

Und jene, die ihrem alten Arbeitgeber – nämlich der Kapitalanlagegesellschaft oder Bank – treu bleiben, sehen in dieser neuen Ära die Chance, das eigene Ideengut bei der Auflegung von Hedge-Funds besser realisieren zu können. Blütezeiten für Druckereien also: Auf den neu gestalteten Visitenkarten von Vertretern der hiesigen Finanzdienstleistungsbranche findet sich ein bislang unbekanntes Berufsbild wieder: Hedge-Fund-Manager.

Es scheint en vogue und ein Plus für das eigene Image zu sein, sich mit diesem Titel zu schmücken. So weit – so gut. Doch Titel und Berufsbezeichnungen allein sagen noch längst nichts über Qualität. Ist jenen, die bislang als Manager traditioneller Investmentfonds mehr oder weniger berauschende Anlageresultate ablieferten, wirklich zuzutrauen, teils komplexe Strategien von Hedge-Funds so rasch wie möglich nicht nur zu verstehen, sondern vor allem auch an den Finanzmärkten umzusetzen?

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