Analysten sehen Kaufsignal
Charttechniker räumen der T-Aktie Kurspotenzial ein

Viel Freude hat die T-Aktie den Anlegern im Börsenjahr 2005 nicht bereitet. Per saldo fiel der Kurs um rund 15 Prozent. Der Deutsche Aktienindex (Dax) hingegen stieg um über 27 Prozent.

DÜSSELDORF. Doch die Aktie der Deutschen Telekom erfreut sich zuletzt wieder zunehmender Beliebtheit. Im kurzfristigen Vergleich hat sich der Telekom-Wert im zurückliegenden Monat besser entwickelt als der Dax.

Auch der Branchenindex der europäischen Telekommunikationsaktien zieht derzeit kräftig an, so dass es zu einem charttechnischen Ausbruch nach oben kommen könnte. Ähnlich ist die Situation bei der T-Aktie: Aus charttechnischer Sicht bieten sich Kurschancen, wenn eine massive Widerstandslinie übersprungen werden würde.

Ausgangsbasis für die technische Analyse des Kursverlaufs der T-Aktie ist das Zwischentief Ende Januar beziehungsweise Anfang Februar dieses Jahres. In diesem Zeitraum konnte der Dax-Titel auf Tagesbasis im Bereich 12,90 bis 12,92 Euro und auf Wochenbasis bei 13,03 Euro einen so genannten charttechnischen Boden bilden. Von dort aus ging es dann aufwärts. Dabei wurde die seit August 2005 gültige Abwärtstrendlinie nach oben durchbrochen. Dieser Trendbruch war sowohl auf Tages- als auch auf Wochenbasis zu beobachten. Bei einem Kurs in Höhe von 14 Euro ist nun eine Widerstandslinie zu erkennen. Diese kann als solide bezeichnet werden, da sie im Tages- und Wochenchart jeweils aus mehreren Auflagepunkten besteht. An dieser Hürde ist nun die T-Aktie angekommen. Für ein neues charttechnisches Kaufsignal wäre somit ein signifikantes Überwinden dieser Trendlinie erforderlich. Nach der herkömmlichen Zeitregel - die Aktie müsste auf Schlusskursbasis drei Prozent über der Stelle des Ausbruchs liegen - wäre dies bei einem Aktienkurs von rund 14,50 Euro der Fall.

Somit bestünde weiteres Kurspotenzial vorerst bis 16,30 bis 16,50 Euro, wo im Tages- und Wochenchart eine horizontale Widerstandszone verläuft. Bei einem nachhaltigen Überschreiten dieser Marke könnte es weiter bis 18 Euro gehen. Hier findet sich im Fünf-Jahres-Chart ein weiterer Widerstand. Für einen Bruch der Begrenzungslinie bei 14 Euro sprechen derzeit die Kaufsignale des Trendfolgeindikators Moving Average Convergence/Divergence-Indikator (MACD) auf kurz- und mittelfristige Sicht. Scheitert dagegen der Ausbruch und nimmt die Aktie der Deutschen Telekom erneut die Abwärtsbewegung auf, dürfte die Unterstützungszone bei 13 und 12,90 bis 12,92 Euro das Ziel sein.

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