Chartanalyse
Euro hängt US-Dollar und Yen locker ab

Wohl die wenigsten hatten dem Euro bei seiner Einführung eine derart beeindruckende Entwicklung zugetraut, wie er sie seither hingelegt hat. Inzwischen hat sich der Euro aller Unkenrufe zum Trotz neben dem US-Dollar und dem japanischen Yen etabliert.

BAD HOMBURG. Einen deutlicheren Beleg als die untenstehende Grafik kann es hierfür kaum geben.

Bleibt die Frage nach der Zukunft. Technisch betrachtet sieht diese trotz des inzwischen erreichten Niveaus weiter positiv aus, wenngleich dies mit Blick auf die zuletzt verbuchten Zugewinne schwer vorstellbar scheint. Analytisch ist zum gegenwärtigen Stand der Dinge kaum etwas wahrscheinlicher, als die Fortsetzung des Aufwärtstrends. Wohin der Euro noch steigen wird, lässt sich aber kaum mehr exakt bestimmen, zumal auf den gegenwärtigen Niveaus keinerlei technische Orientierungspunkte vorhanden sind.

Für die Bullen ist dies komfortabel, da keine Widerstände den Weg nach oben erschweren. Den nächsten, ausschließlich psychologisch geprägten Anlaufpunkt stellt die Marke von 1,50 dar. Diese sollte der Euro in absehbarer Zeit erklimmen. Mittelfristig (sechs bis neun Monate) ist dieses Ziel eher konservativ zu bewerten. Das Potenzial dürfte bei dieser Marke noch nicht ausgereizt sein.

Nach unten ist der Euro bestens abgesichert. Die Unterstützungen bei 1,43 und 1,4045 bieten einen soliden Halt. Darüber hinaus existiert bei der Marke von 1,3835 eine weitere Auffanglinie. Um den positiven Ausblick nachhaltig zu zerstören, bedürfte es eines Bruchs des im Januar 2006 begonnenen Aufwärtstrends. Auf eine solche Schwäche deutet momentan aber nichts hin.

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