Chartanalyse
US-Dollar setzt gegenüber Euro zum Aufholspurt an

Nach einer lang anhaltenden Hausse war der Euro zum US-Dollar seit Ende Februar dieses Jahres in eine Seitwärtsbewegung eingetaucht. Während der letzten Tage musste der Euro aber deutliche Kursverluste verzeichnen - beim Wechselkurs der Währungen zeichnet sich eine Trendwende ab.

DÜSSELDORF. Im Verlauf der Seitswärtsbewegung wurde die untere Begrenzung der Handelsspanne nach unten verlassen. Damit kristallisiert sich die Bewegung der letzten Monate zunehmend als Topformation heraus, so dass sich in den kommenden Wochen eine durchaus signifikante Erholung des US-Dollar abzeichnet.

Dabei sah es Mitte Juli noch kurzzeitig danach aus, dass der Euro die nächste Stufe innerhalb seiner Hausse startet. Zu diesem Zeitpunkt konnte der Euro nicht nur die psychologische Marke von 1,60 US-Dollar, sondern auch sein bisheriges Allzeithoch vom 22. April dieses Jahres überwinden.

Trotz des Sprungs kam es nicht zu nennenswerten Anschlusskäufen, so dass der Euro postwendend wieder unter die genannten Marken zurückfiel. Ein Fehlausbruch über solch prägnante Schlüsselniveaus ist ein Signal dafür, dass der bestehende Aufwärtstrend des Euro im Vergleich zum US-Dollar "in die Jahre" gekommen ist.

Das nächste Warnsignal folgte postwendend: So wurde der seit August des letzten Jahres existierende mittelfristige Aufwärtstrend, der im Juni dieses Jahres noch eine Schwächephase abfangen konnte, ohne großen Gegenwehr unterschritten, so dass ein weiterer Schritt in Richtung Topbildung gemacht wurde.

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