Charttechnik deutet auf weiteren Anstieg hin
Der Euro nimmt Kurs auf neue Rekordmarken

Der Euro hat sich im Juli gut von seinem Rückschlag in der ersten Jahreshälfte erholt. Aus charttechnischer Sicht bestehen nun gute Chancen auf einen Anstieg der Gemeinschaftswährung bis 1,258 Dollar je Euro und dann in Richtung des Rekordhochs bei 1,29 Dollar. Die Technik entkräftet damit derzeit das fundamentale Argument einer fallenden Zinsdifferenz als dollar-stützender Faktor.

FRANKFURT/M. Für einen weiter starken Euro spricht der seit Herbst 2002 intakte, langfristige Aufwärtstrend über die Tiefs im Spätsommer 2003 und Mai 2004 bei rund 1,205 Dollar. An dieser Linie hat sich die Gemeinschaftswährung seit dem jüngsten Zwischentief bei 1,176 Dollar stabilisiert und zuletzt wieder nach oben gehangelt. Der Trend bietet nun entscheidende Unterstützung zusammen mit der exponentiell gleitenden Durchschnittslinie (EMA) der Kurse der vergangenen 40 Wochen auf etwa dem gleichen Niveau.

Aktuell kämpft der Euro noch mit einem Widerstand bei 1,235 Dollar aus einer seit Anfang 2004 ausgebildeten horizontalen Chartmarke, die in den vergangenen Tagen getestet und überwunden wurde. Kommt es kurzfristig noch einmal zu einem Rückschlag, liegt bei 1,209 Dollar eine erste Unterstützung. Hier verläuft das 38,2-Prozent-Fibonacci- Retracement, das minimale Korrekturziel aus dem scharfen Kursanstieg von September 2003 bis Januar 2004. Nach der Theorie Fibonaccis kommt es nach einer Trendbewegung zur prozentualen Korrektur um mindestens 38,2 Prozent, durchschnittlich 50 Prozent oder maximal 61,8 Prozent des vorhergehenden Anstiegs oder Abfalls. Der Euro erfuhr im März zeitweise Unterstützung auf Höhe der minimalen Zielkorrektur, weitete die Bewegung dann aber bis auf die 50-Prozent- Marke aus.

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