Fonds meiden Schwellenländer
Manager von Dachfonds reduzieren Aktienquoten

Dachfonds mit flexibler Gewichtung von Aktien- und Rentenfonds haben in den vergangenen zwölf Monaten einen Wertzuwachs von durchschnittlich 11,55 Prozent erwirtschaftet. Das zeigt die jüngste Sektoranalyse von Feri Rating & Research in Bad Homburg (siehe Tabelle).

HAMBURG. Anleger des Beta Select aus dem Hause DJE können sich dagegen über ein Plus von 29,89 Prozent freuen. Mit diesem Ergebnis belegt der von der Kieler Vermögensverwaltung Dahm & Jess betreute Fonds derzeit den zweiten Platz unter 139 Fonds seiner Vergleichsgruppe.

"Wir sind unter anderem sehr früh in Fonds mit Schwerpunkt Rohstoffe und Edelmetalle eingestiegen", begründet Manager Eckhard G. Jess das gute Abschneiden. Auch das Engagement in Schwellenländerfonds habe sich ausgezahlt, ebenso die hohe Gewichtung von Hongkong, Deutschland und Japan. Im Zuge der Kursturbulenzen im Mai hat Jess das Portfolio jedoch radikal umgebaut: "Die Japan-Gewichtung haben wir stark reduziert, die Positionen in Schwellenländer-, Osteuropa-, Rohstoff- und Edelmetallfonds komplett aufgelöst", sagt der Fondsmanager.

Hatte Jess bis Ende April lediglich zehn Prozent des Portfolios als Kasseposition gehalten, so liegt diese derzeit fast exakt bei der zulässigen Höchstgrenze von 49 Prozent. "Die Märkte werden vorerst schwankungsanfällig bleiben, da die Nervosität der Investoren angesichts steigender Risiken zugenommen hat", begründet Jess diese Entscheidung. Aus fundamentaler Sicht seien Aktien zwar nach wie vor Anleihen vorzuziehen. Allerdings werde es immer schwieriger, aussichtsreiche Titel zu finden. Für eine massive Rückkehr in Aktien sei es noch zu früh.

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