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Charttechniker geben Dax freie Bahn

“Top oder Flop“, fragen sich viele Marktteilnehmer beim Blick auf die Aktienmärkte. Noch scheint aber, zumindest wenn man technischen Analysten Glauben schenken darf, übertriebene Vorsicht fehl am Platz zu sein. Nach deren Meinung befindet sich der klar im Aufwärtstrend, ein höheres Kursziel gilt als ausgemachte Sache.

HB DÜSSELDORF. "Top oder Flop", fragen sich viele Marktteilnehmer beim Blick auf die Aktienmärkte. Zwar wurde die jüngste Korrektur erstaunlich schnell ausgebügelt und die Analysten werden nicht müde, die noch immer günstige Bewertung gerade deutscher Aktien zu betonen, aber dem erfahrenen Börsianer wird angesichts solch demonstrativer Zuversicht naturgemäß mulmig zumute. Zu sehr steckt noch die Erinnerung an den massiven Rückschlag im vergangenen Jahr und die Korrektur vor zwei Monaten in den Knochen. Selbst altväterliche Börsenweisheiten wie "sell in may" gelangen zu unverhoffter Ehre.

Noch scheint aber, zumindest wenn man technischen Analysten Glauben schenken darf, übertriebene Vorsicht fehl am Platz zu sein, befindet sich der Dax doch klar im Aufwärtstrend. 7 500 Punkte das mittelfristiges Ziel sind daher common sense.

Die "kleine Verschnaufpause", die der Markt sich seit Wochenbeginn gönnt, stellt für Jörg Scherer von HSBC Trinkaus & Burkhardt daher auch keine erstzunehmende Gefahr dar. So lange der Dax Rückenwind von den US-Märkten erhalte, bleibe das Korrekturpotenzial begrenzt. Zwar sei die Gefahr eines Doppeltops im Bereich 7 366/67 nicht zu leugnen, doch stoße der Dax bei 7 155 Punkten, wo das Tief vom 19. März liegt, bereits auf eine solide Unterstützung. Im Moment habe es den Anschein, als sollte das Gap vom Freitag bei 7 248 bis 7 253 Punkten geschlossen werden. Da das Ausmaß einer Korrektur noch nicht feststehe, sei eine neutrale Positionierung angebracht.

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