Weiterer Anstieg erwartet
Anleger investieren in US-Werte

Seit Frühjahr 2003 steigen weltweit die Aktienmärkte. Dabei legten die europäischen Indizes deutlich mehr zu als die amerikanischen Standardwerte. Doch dieser Trend beginnt zu kippen. Die technische Analyse zeigt, dass internationale Anleger in amerikanische Blue-Chips umschichten. Und spätestens, wenn der Dow die Widerstandslinie bei seinem Allzeithoch von 11 723 Zählern überwindet, wäre der Weg nach oben frei.

DARMSTADT. Der Dow folgt seit März 2003 einem Aufwärtstrend, der ihn nun in die Nähe seines Hochs von Januar 2000 zurückführte. Auch wenn die klassische Charttechnik an einer solchen Widerstandslinie zunächst auf Gewinnmitnahmen schließen lässt, so deutet noch nichts auf eine generelle Trendwende am Aktienmarkt hin. Sobald der Index auf ein neues Hoch ansteigt, wird sich der Bereich um 11 720 Punkte in eine Unterstützung verwandeln.

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Die relative Kursentwicklung des Dow Jones Industrial Index gegen den europäischen Aktienmarkt ist in der unteren Kurve abgezeichnet. Hier sind die mittelfristigen Strömungen in der Anlegergunst gut zu erkennen. In der Phase nach 2000 hielten sich die US-Blue-Chips vergleichsweise stabil, dafür fielen in der Erholungsphase seit 2003 die Kursgewinne in Europa höher aus. Zuletzt stagnierten in Europa die Kurse. In den USA hingegen blieben die Aktien gefragt. Dieser Trend ist auch den fallenden Anleihekursen zu verdanken, die für Anleger das Umschichten in den Aktienmarkt attraktiver machten. In der unteren Kurve steht ein Trendwechsel bereits unmittelbar bevor. Für Anleger erscheint die Beimischung von exportorientierten US-Blue-Chips reizvoll.

Hans Schulz-Dieter ist Experte für technische Analyse und Mitherausgeber der Hoppenstedt-Charts, Lutz Mathes sein Mitarbeiter.

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