1,20 Dollar gilt als wichtige Marke
Euro rutscht auf neues Jahrestief

Zinsspekulationen und technische Faktoren belasten die europäische Gemeinschaftswährung. ist am Montag im frühen europäischen Geschäft auf 1,2050 Dollar, dem niedrigsten Niveau seit Anfang Dezember vorigen Jahres, gefallen.

HB FRANKFURT. Damit notierte der Euro gut einen Cent unter dem EZB-Referenzwert von 1,2173 Dollar am Freitag. In New York war der Euro zum Wochenschluss mit 1,2128/34 Dollar aus dem Handel gegangen. Schwache Konjunkturdaten aus der Euro-Zone haben die Spekulationen auf weiter sinkende Zinsen in der Euro-Zone genährt. Auch zum Yen tendierte die Gemeinschaftswährung schwächer und erreichte mit 127,26 Yen den niedrigsten Stand seit rund vier Monaten.

Mehrheitlich rechnen die von Reuters in der Vorwoche befragten Analysten nicht damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrer turnusmäßigen Sitzung am Donnerstag die Zinsen senken wird. In der vergangenen Woche hatten aber verschiedene Notenbanker mit Aussagen zur nur schleppenden Konjunkturerholung in Europa die Spekulationen angeheizt. Derzeit liegen die Zinsen in der Euro-Zone mit zwei Prozent doppelt so hoch wie in den USA. „Das ist die alte Geschichte, der Markt bereitet sich auf eine Zinssenkung der EZB vor“, sagte Adam Cole von Credit Agricole Indosuez in London.

Das bisherige Jahrestief von 1,2056 Dollar gilt als wichtiger charttechnische Marke. Sollte der Euro sich nicht mehr über 1,20 Dollar behaupten können, seien weitere Kursverluste wahrscheinlich, sagten Händler.

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