1,22 Dollar im Visier
Eurokurs gibt spürbar nach

Der Eurokurs hat sich am Dienstagmorgen weiter abgeschwächt. Im frühen Frankfurter Handel sank die europäische Gemeinschaftswährung bis auf 1,2204 Dollar und kostete damit deutlich weniger als noch am Vortag.

HB FRANKFURT. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2289 (Freitag: 1,2307) US-Dollar festgesetzt. Händler und Experten führten die Dollarstärke auf den wieder anziehenden Ölpreis zurück.

Durch den steigenden Ölpreis gewinne die US-Währung vor allem gegenüber dem japanischen Yen an Wert. Für einen Dollar mussten am Dienstagmorgen zeitweise mehr als 111 Yen bezahlt werden - dies war der höchste Kurs seit Anfang August. Wegen des hohen Ölpreises brauche die japanische Volkswirtschaft mehr Dollar, um die Ölimporte zu bezahlen. „Das erhöht die Nachfrage nach der US-Währung“, sagte ein Masahiro Yamashita, Devisenexperte beim japanischen Analysehaus Fisco.

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