29-Monats-Hoch
Weizenpreis steigt ungebremst weiter

Die globalen Wetterkapriolen halten den Rohstoffmarkt weiter in Atem. Trockenheit in Argentinien und heftiger Regen in Australien und Asien treiben den Weizenpreis immer höher. Auch Mais und Sojabohnen werden teurer.
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Die Furcht der Anleger vor weiteren Ernte-Ausfällen hat den Preis für Weizen am Donnerstag den achten Tag in Folge in die Höhe getrieben. Dies ist die längste Serie seit den Boom-Jahren 2007/2008. Der US-Kontrakt verteuerte sich um bis zu 0,8 Prozent auf 8,635 Dollar je Scheffel und markierte damit ein erneutes 29-Monats-Hoch.

Die Trockenheit in Argentinien und die heftigen Regenfälle in Asien und Australien sorgten für Verunsicherung, sagte Rohstoff-Experte Jonathan Barratt von Commodity Broking Services in Sydney. „Ich sehe derzeit keinen Grund, warum der Preis die Marke von neun Dollar nicht überspringen sollte.“ Im Schlepptau von Weizen verteuerten sich Mais und Sojabohnen um jeweils 0,6 Prozent auf 6,6175 beziehungsweise 13,9425 Dollar je Scheffel.

Damit bewegten sich beide Nahrungs- und Futtermittel nahe ihren Zweieinhalb-Jahres-Hochs. Für Preisauftrieb sorge hier außerdem der Streik argentinischer Hafenarbeiter, sagten Börsianer. Das südamerikanische Land ist der zweitgrößte Mais- und der drittgrößte Soja-Exporteur der Welt.

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