Absatzmarkt Deutschland
Heizölabsatz bricht im Februar ein

Der milde Winter hat den Heizölabsatz in Deutschland drastisch einbrechen lassen: Im üblicherweise bitterkalten Monat Februar wurden in diesem Jahr nur 1,36 Millionen Tonnen leichtes Heizöl verkauft - 41,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Rechnet man den Januar hinzu, sieht's für die Anbieter nicht viel besser aus.

HB HAMBURG. Im Zeitraum Januar bis Ende Februar fiel der Heizölabsatz um 34,2 Prozent, wie der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) am Montag in Hamburg mitteilte. Eine Sprecherin erinnerte zur Erklärung an das milde Wetter. Zudem sei der Füllstand in den Tanks der Hausbesitzer noch hoch, weil im vergangenen Jahr während einer Preisschwäche kräftig nachbestellt worden sei.

Auch beim Benzin blieb die Nachfrage schwach: Bis Ende Februar fiel der Absatz um 9,1 Prozent auf rund 3 Millionen Tonnen. Dagegen stieg der Dieselabsatz um 2,7 Prozent auf 4,1 Millionen Tonnen. Laut MWV spiegelt sich im Dieselabsatz die gute Wirtschaftsentwicklung, die mehr Lkw-Verkehr nach sich zieht. Außerdem gehe der langjährige Trend weg vom Benzin und hin zum Diesel bei Personenwagen weiter.

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