Acht-Wochen-Tief

Gute US-Konjunktur drückt Goldpreis

Wegen der überraschend hohen Beschäftigungszahlen in den USA interessieren sich weniger Anleger für Gold. Der Preis fiel unter 1700 Dollar pro Feinunze.
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Goldbarren in einem Safe der Deutschen Bundesbank: Die gute US-Konjunktur lässt den Goldpreis wieder sinken. Quelle: dapd

Goldbarren in einem Safe der Deutschen Bundesbank: Die gute US-Konjunktur lässt den Goldpreis wieder sinken.

(Foto: dapd)

FrankfurtDer überraschend starke Stellenaufbau in den USA hat den Goldpreis am Freitag auf ein Acht-Wochen-Tief gedrückt. Eine Feinunze verbilligte sich auf bis zu 1695,20 Dollar. Investoren zogen sich angesichts der verbesserten Konjunkturaussichten aus dem „sicheren Hafen“ Gold zurück und steckten ihr Geld in vermeintlich renditeträchtigere Anlagen wie Aktien. Dax und EuroStoxx50 bauten ihre Gewinne als Reaktion auf die US-Daten aus und notierten jeweils ein halbes Prozent fester bei 7372 beziehungsweise 2547 Punkten. Auch der Dollar legte zu: Der Dollar-Index, der den Wechselkurs zum Euro und anderen wichtigen Währungen widerspiegelt, stieg auf ein Zwei-Monats-Hoch von 80,51 Punkten.

Die Zahl der Beschäftigten stieg im Oktober um 171.000, von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit 125.000 gerechnet. „Das waren gute Zahlen“, sagte Zinsstrategin Kathy Jones vom Brokerhaus Charles Schwab. Die Anhebung der Vormonatswerte sei ein weiteres gutes Zeichen. Allerdings sei der Stellenaufbau noch nicht stark genug, um die Arbeitslosenquote nachhaltig zu drücken. Dazu müssten monatlich doppelt so viele Jobs geschaffen werden.

 
  • rtr
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6 Kommentare zu "Acht-Wochen-Tief: Gute US-Konjunktur drückt Goldpreis"

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  • ...Diamanten haben jedoch den gravierenden Nachteil, dass sie nicht ohne Verlust teilbar sind und von Nichtfachleuten nicht spezifiziert werden können (also ich könnte einen Diamanten von einem Zirkonia jedenfalls nicht unterscheiden und wo finde ich im o Teletext den Tageskurs?). Sind also für einen Notfall überhaupt nicht geeignet.

  • Die Welt ist verrückt , Gold ist viel zu teuer noch vor wenigen Jahren lag der Goldpreis bei 600 US$ das viel schwerer zu fördernde Metall Platin war immer teurer als Gold !! Ich glaube in dieser Zeit sind Brillanten eine stabile Alternative , auf www.TopDiamanten.de kann man Brillanten von Privat für Privat Mehrwertsteuerfrei günstig kaufen und verkaufen. "

  • Ist doch nur ein kleiner Rücksetzer - keine Bange!
    Wurden wohl viele Zocker mit Papiergold und Papiersilber auf dem falschen Fuß erwischt und Stop Loss Mrken ausgelöst.
    Also: Montag abwarten und dann mal sehen, d.h. Nachkaufen!
    Schulden steigen in der EU, ebenso in den USA und Papierspielgeld wird immer mehr gedruckt.
    Da sind glänzende goldige Stückchen im Tresor doch eine bessere Sicherheit als Zockerpapierchen.

  • Das Handelsblatt erinnert bei diesem Thema immer an an altes Waschweib, welches von nichts Ahnung hat aber mit einer großen Klappe immer vorn dabei ist. Jetzt noch einmal für das Handelsblatt: Der Goldpreis hat in den letzten Jahren 600% zugelegt.

  • owei, owei, jetzt habe ich nur noch 300% Gewinn in weniger als 10 Jahren. Hätte ich doch nur auf das Handelsblatt gehört, schließlich haben Sie ja schon immer vor Gold Investments gewarnt!

  • Liebe Handelsblatt-Redakteure: wann wird diese dümmliche Anti-Gold-Artikelserie endlich wieder eingestellt (ich denke über das Wort dümmlich brauchen wir hier gar nicht zu streiten, da stimmt Ihr mir heimlich vermutlich sogar zu).
    Gold fällt nicht im Daytrading-Takt wegen "guter Konjunktur", selbst wenn diese Realität wäre.
    Gold "fällt" regelmäßig am Freitag kurz vor oder nach der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten - besonders wenn diese trotz Statistiklügen schlecht ausfallen sollten und die Anleger "Interpretationshilfe" benötigen. Oder wenn z.B. in der nächsten Woche eine Präsidentenwahl ansteht - Ops, das ist ja der Fall! Welche Überraschung!
    Von daher sind "gute Arbeitsmarktdaten", eine boomende Wirtschaft und fallende Goldpreise für mich jedenfalls keine Überraschung (und für Sie liebe Wirtschafts-Redakteure vermutlich auch nicht).

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