Agrarrohstoffe: Kaffeepreis steigt auf 13-Jahres-Hoch

Agrarrohstoffe
Kaffeepreis steigt auf 13-Jahres-Hoch

Bei den Agrarrohstoffen hat die Notierung für Kaffee der Sorte Arabica gestern wegen wachsender Sorgen um den Nachschub den höchsten Stand seit 13 Jahren erreicht. Experten erwarten allerdings nicht dass sich der Preis auf diesem Niveau lange halten kann.
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HB FRANKFURT. In der Spitze wurden in New York für Arabica-Kaffee bis zu 1,9865 Dollar je Pound bezahlt. Seit Jahresbeginn hat der Kaffeepreis damit 44 Prozent hinzugewonnen.

Begründet wird der Preisschub mit sinkenden Lagerbeständen bei anhaltenden Sorgen um eine niedrigere Ernte in Brasilien und Kolumbien. Die beiden Länder sind die führenden Produzenten von Arabica-Kaffee. „Die hohen Preise lassen jetzt, kurz vor der Ernte, immer öfter Investoren aufspringen“, sagte Analyst Carsten Fritsch von der Commerzbank AG in Frankfurt. Allerdings werde eine im Vergleich zum Vorjahr nochmals bessere Ernte erwartet, womit das hohe Preisniveau kaum über längere Zeit zu halten sein werde, sagte er.

Gold wurde gestern in der Nähe des Rekordhochs gehandelt. Der Preis bewegte sich nur noch knapp unterhalb des bisherigen Rekords von 1 265,30 Dollar. Silber überwand die Marke von 20 Dollar und wurde bei 20,01 Dollar je Unze um 1,2 Prozent höher gehandelt.

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