Agrarrohstoffe
Spekulation auf steigende Preise für Nahrungsmittel

Die Welternährungsorganisation FAO erkennt steigende Preise für Nahrungsmittel.
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Laut der zur UNO gehörenden Organisation ist der entsprechende Index im November den vierten Monat in Folge geklettert und hat ein 14-Monats-Hoch erreicht. Er liegt allerdings noch 21 Prozent unter dem Mitte vergangenen Jahres markierten Top. Der Index enthält unter anderem Getreide, Fleisch und Zucker. Auch an den zugrundeliegenden Rohstoffmärkten ist der Trend unübersehbar. Die Kakaopreise erreichten jetzt ein 25-Jahres-Hoch.

Bei den gedrückten Kaffeepreisen könnte der Trend jetzt nach oben drehen, wie die Commerzbank vermutet. Die Internationale Kaffeeorganisation ICO hat das Marktdefizit in dem laufenden Erntejahr viermal so hoch geschätzt wie für das vergangene Jahr. Als Gründe werden vor allem Ernteausfälle in den wichtigen Ländern Brasilien und Vietnam genannt. Das Investmenthaus Lupus Alpha erwartet beim Mais im Frühjahr weiter steigende Preise. Sowohl die Mais- als auch die Weizenpreise hatten in den vergangenen Wochen bereits deutlich gewonnen.

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