Allzeittief Ukrainische Währung stürzt ab

Nichts als Schadensbegrenzung: Die Ukraine steckt tief in der Wirtschaftskrise, das spiegelt der Kurs der Landeswährung wider. Die Nationalbank will die Märkte beruhigen – am freien Fall der Hrywnja ändert das nichts.
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Der Kurs der ukrainischen Landeswährung kennt seit Monaten nur eine Richtung: Abwärts. Quelle: dpa

Der Kurs der ukrainischen Landeswährung kennt seit Monaten nur eine Richtung: Abwärts.

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KiewVor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise in der Ukraine und den militärischen Auseinandersetzungen im Osten des Landes ist die ukrainische Währung auf ein Allzeittief gefallen. Die Zentralbank teilte am Dienstag in Kiew mit, ein Euro koste 17,58 Hrywnja, ein Dollar 13,13 Hrywnja. Trotz Gegenmaßnahmen der Nationalbank fällt der Kurs der Landeswährung seit Monaten. Die Zentralbank werde aber weiterhin versuchen, „die Marktteilnehmer zu beruhigen“.

Die Ukraine durchleidet eine tiefe wirtschaftliche Krise. Seit zwei Jahren steckt das Land in einer Rezession. Der Internationale Währungsfonds (IWF), der das Land im April mit einem Kredit in Höhe von 17 Milliarden Dollar (12,7 Milliarden Euro) vor der Pleite gerettet hatte, schätzt, dass die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 6,5 Prozent schrumpfen wird. Die Zentralbank hatte den Leitzins im Juli auf 12,5 Prozent heraufgesetzt, um die Rekordinflation zu bekämpfen.

  • afp
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2 Kommentare zu "Allzeittief: Ukrainische Währung stürzt ab"

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  • Es verdichten sich auch die Informationen, dass der MH17 von mind. einem ukrainischen Jagdflieger (vielleicht sogar zwei) abgeschossen wurde. Darüber hinaus sollte das ukrainische Parlament Sanktionen gegen Russland abstimmen, d.H bald fließt vielleicht kein Gas nach Westeuropa. Diese Halunken in Kiew wollen Russland gegen die EU ausspielen. Ich bin gespannt, wie unsere Politiker darauf reagieren ?

  • Nach der Übernahme durch die USA ist die Ukraine nur noch im freien Fall. Nicht nur moralisch, sondern auch ökonomisch. Das benötigte Kapital für dieses Abenteuer sollen selbstverständlich die anderen "europäischen Kolonien" der USA aufbringen. Der wirtschaftliche Nutzen fließt dann "natürlich" nur nach "Amiland".

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