Amerikanische Irakpolitik bleibt Unsicherheitsfaktor
Druck auf den Dollar hält an

Der Kurs des Euro ist gegenüber dem Dollar weiter gestiegen. Die andauernde Unsicherheit im Nahen Osten hat den Dollar im internationalen Devisenhandel weiter belastet.

HB FRANKFURT. Mit Kursen meist um 1,2275 Dollar präsentierte sich der Euro am Morgen knapp einen halben US-Cent über dem Vortagesniveau.

Neue Impulse von der Konjunkturseite wurden zur Wochenmitte nicht erwartet. Erst am Donnerstag und Freitag stehen mit der EZB-Ratssitzung und den Arbeitsmarktdaten aus den USA wieder marktbewegende Konjunkturthemen auf den Terminkalendern. Zudem beraten am Donnerstag die Minister der Erdöl exportierenden Staaten (Opec) im libanesischen Beirut den Vorschlag Saudi-Arabiens, die Fördermenge anzuheben. Der hohe Ölpreis könnte vor allem die wieder anziehende Wirtschaft in den USA ins Stocken bringen. Von teils unerwartet guten US-Daten konnte der Dollar am Vorabend nicht profitieren.

„Der scheinbar unaufhaltsame Anstieg des Ölpreises dürfte weiter auf dem Dollar lasten“, erwartet Carsten Fritsch, Devisenstratege von der Commerzbank. Nach Einschätzung der Analysten der HelabaTrust setzt zudem die Angst vor weiteren Anschlägen den Dollar unter Druck. „Ein Unsicherheitsfaktor bleibt auch die amerikanische Irakpolitik“, erklärten die Experten weiter. Die Nachricht aus Riad, wonach laut Diplomaten in der saudiarabischen Hauptstadt auf US-Bürger geschossen wurde, blieb indes ohne spürbare Auswirkung auf die Kurse.

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