Analysten-Einschätzung
BNP setzt 2013 auf Pfund Sterling

Die Analysten der BNP Paribas setzen in diesem Jahr auf das britische Pfund. Die robuste Konjunktur und ein erwartetes Ende der lockeren Geldpolitik in Großbritannien stimmen die Experten zuversichtlich.
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FrankfurtDas Pfund Sterling gehört für die Analysten der BNP Paribas zu ihren favorisierten Währungen in diesem Jahr. Dies liege zum einen daran, dass - anders als in den USA oder Japan - die geldpolitische Lockerung in Großbritannien ihren Höhepunkt überschritten habe, sagte Steven Saywell, Chef-Devisenstratege der französischen Bank, am Mittwoch in Frankfurt. Darüber hinaus werde sich die vergleichsweise robuste Konjunktur 2013 positiv auf den Wechselkurs auswirken.

Angesichts der aktuellen Lockerungsrunde der US-Geldpolitik (QE3), deren Volumen bis zu 1,7 Billionen Dollar erreichen und die sich bis 2014 erstrecken könne, werde sich das Pfund im Jahresverlauf voraussichtlich auf bis zu 1,78 Dollar verteuern, schätzt der BNP-Experte. Dies wäre ein Plus von rund zwölf Prozent zum aktuellen Kurs von 1,5852 Dollar.

Zum Euro sei ein vergleichbares Plus drin, betonte Saywell. Hier spielten die unterschiedlichen Aussichten für die Konjunktur die entscheidende Rolle. Der Euro-Kurs werde in den kommenden Monaten auf 0,74 Pfund von derzeit 0,8413 Pfund zurückgehen.

Die BNP-Volkswirte prognostizieren für 2013 ein 0,9-prozentiges Wirtschaftswachstum in Großbritannien. Im Gegensatz dazu werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Euro-Zone um 0,4 Prozent schrumpfen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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