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Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 13.12.2004

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 13.12.2004

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 13.12.2004

Bayer

München - Die HVB hat ihre Einsschätzung für den Chemie- und Pharmakonzern Bayer nach dem Verkauf des Blutplasmageschäfts für rund 450 Mill. Euro mit "Outperform" bestätigt. Der Konzern habe mit dem Verkauf alle für das laufende Jahr angekündigten strukturellen Umbaumaßnahmen abgeschlossen, hieß es in einer am Montag in München veröffentlichten Analyse. Die Struktur der Gesellschaft und die Profitabilität hätten sich ingesamt deutlich verbessert. Mit dem Plasmageschäft sei nun das letzte Geschäftsfeld, das nicht mehr zum Bayer-Kerngeschäft zähle, abgestoßen worden.

Bayer AG

München - Das Bankhaus Merck Finck & Co hat die Aktien des Chemie- und Pharmakonzerns Bayer nach dem Verkauf des Blutplasmageschäfts für rund 450 Mill. Euro mit "Hold" bestätigt. Das Plasmageschäft sei bei Bayer bereits seit längerer Zeit als nicht fortzusetzendes Geschäft in den Büchern geführt worden, hieß es in einer am Montag in München veröffentlichten Studie. Der Verkauf ändere die Prognosen für den Gewinn je Aktie (EPS) nicht.

Bayer AG

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat die Aktien des Chemie- und Pharmakonzerns Bayer nach dem Verkauf des Blutplasmageschäfts für rund 450 Mill. Euro mit "Outperform" bestätigt. Der Verkauf sei wie erwartet noch im laufenden Jahr "glatt über die Bühne" gegangen, sagte LRP-Analystin Silke Stegemann am Montag. Die Optimierung des Bayer-Portfolios schreite fort. Weder Kaufpreis noch Käufer böten ein Überraschungsmoment. So liege der Preis mit 450 Mill. Euro "im Rahmen der Erwartungen".

Deutsche Boerse AG

München - Die HVB hat die Aktie der Deutschen Börse AG nach der Vorlage eines Übernahmeangebots für die London Stock Exchange (LSE) vorerst mit "Outperform" bestätigt. "In unseren Augen wäre zur Finanzierung des Angebots keine Kapitalerhöhung erforderlich", schrieb Analyst Oliver Flade in einer Studie am Montag. Zwar sieht Flade Übernahme-Risiken, doch "auf Grund der Skaleneffekte würde ein Zusammenschluss unseres Erachtens zu signifikanten Kostensynergien führen".

Deutsche Boerse AG

London - Merrill Lynch hat die Aktie der Deutschen Börse von "Buy" auf "Neutral/Medium Risk" abgestuft. Hauptgrund für die Abstufung sei, dass die Aktie des Frankfurter Börsenbetreibers nahe an ihrem "fairen Wert" notiere, schreiben die Analysten in einer Studie am Montag. Das Übernahmeangebot der Deutschen Börse für die London Stock Exchange (LSE) sei hoch, so dass kein Bieterwettbewerb zu erwarten sei.

Oracle Corp

NEW York - Nach der Vorlage von Quartalszahlen und der Übernahme des Konkurrenten Peoplesoft hat Prudential Equity am Montag die Aktie des US-Softwareherstellers Oracle von "Neutral Weight" auf "Overweight" herauf gestuft. In einer in New York vorgelegten Studie weitete die Investmentbank zudem das Kursziel von 13 auf 18 Dollar je Aktie aus. Die Position des Unternehmens im Markt habe sich verbessert, hieß es zur Begründung.

Siebel Systems INC

London - Die Deutsche Bank hat die Aktien des Softwareherstellers Siebel Systems Inc. wegen schwacher Nachfrage und anhaltendem Wettbewerbsdruck auf "Hold" herabgestuft. In einer am Montag in New York vorgelegten Studie nahmen die Analysten Tom Ernst und Sujata Wasudev zudem ihre Gewinnprognosen zurück und senkten das Kursziel von elf auf 10 Dollar.

Siemens AG

Frankfurt - Die UBS hat die Siemens-Aktien von "Buy" auf 'Neutral" herabgestuft. Siemens verfüge zwar über viele positive Aspekte, allerdings gebe es Bedenken wegen des schwachen Dollars und Unsicherheiten bei der Übernahme der österreichischen VA Technologie . Das Kursziel ließen die Analysten unverändert bei 69 Euro.

Vossloh AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Aktie des Verkehrstechnikkonzerns Vossloh AG von "Equal-Weight" auf "Buy" heraufgestuft und den Schritt mit der vergleichsweise niedrigen Bewertung der Aktie begründet. Das Kursziel wurde laut einer am Montag in London vorgelegten Studie bei 39 Euro festgesetzt. Angesichts einer erwarteten Aufhellung bei der Nachfrage für Diesellokomotiven und dem Potenzial der jüngsten Restrukturierungen könne die Aktie auch noch über dieses Kursziel hinaus steigen. Verwiesen wurde zudem auf die Dividendenrendite von 3,8 Prozent. /sk

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