Analysten geben sich uneinheitlich
Euro möglicherweise vor neuem Höhenflug

Beim eher ruhigen Geschäft am Mittwoch hat sich der Euro über 1,2650 Dollar behauptet. Nach den Kursgewinnen vom Vortag habe sich die Stimmung wieder zugunsten der Gemeinschaftswährung gedreht, hieß es.

HB FRANKFURT. Am Vortag hatte der unerwartet kräftige Rückgang des Verbrauchervertrauens in den USA die Erholungsphase des Dollar jäh beendet. Einige Händler schlossen nunmehr nicht aus, dass der Euro wieder sein Rekordhoch von voriger Woche von 1,2927 Dollar ins Visier nehmen könnte. Andere waren skeptischer. Am Mittwochnachmittag könnten Aussagen von US-Notenbankchef Alan Greenspan die Finanzmärkte bewegen.

Zum Yen notierte die US-Währung mit 108,40 Yen stabil über dem Vortagesschluss in New York von 108,20 Yen. Viele Marktteilnehmer hielten es für wahrscheinlich, dass die japanische Notenbank Dollar kauft, um die Aufwertung des Yen weiter abzufedern. Japan fürchtet negative Folgen für die Exporte, sollte sich die Dollar-Talfahrt weiter fortsetzten.

Der Euro hatte in Reaktion auf die US-Daten am Dienstagnachmittag rund einen US-Cent auf rund 1,2700 zugelegt. Am Mittwoch pendelte die Währung in einer recht engen Spanne von 1,2655 Dollar bis 1,2707 Dollar. „Nach wie vor ist der Handel relativ nervös und oft für die Marktteilnehmer schwer nachvollziehbar“, stellt Devisenhändlerin Antje Praefcke fest. Es scheine aber so, als wolle der Euro einen erneuten Anlauf auf 1,29 und 1,30 Dollar nehmen, fügt die Händlerin hinzu. Auch Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank erklärt, dass der Euro nach den Vortageskursgewinnen wohl eher favorisiert werde.

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