Anleger positionieren sich für neue US-Konjunkturdaten
Euro fällt auf Vier-Monats-Tief

Die Hoffnung vieler Anleger auf positive US-Konjunkturdaten und Unternehmenszahlen hat den Kurs des Dollar am Dienstag zeitweise auf eine Vier-Monats-Hoch getrieben. Der Euro kostete zuletzt 1,2000 Dollar, nach einem Stand von 1,2081 Dollar beim New Yorker Handelsschluss am Vortag.

HB FRANKFURT. „Die Anleger positionieren sich für die US-Einzelhandelsumsätze, die wohl positiv ausfallen werden“, sagte Devisenstratege Paul Mackel von ABN Amro in London. Die US-Einzelhandelsumsätze für März werden um 14.30 Uhr (MESZ) erwartet. Von Reuters befragte Analysten rechneten im Schnitt mit einem Plus von 0,6 Prozent zum Vormonat.

Ein Händler wies ergänzend darauf hin, dass beim Rutsch der europäischen Gemeinschaftswährung unter die Marke von 1,2050 Dollar zusätzliche Verkäufe ausgelöst worden seien. Seiner Einschätzung nach stehen die Zeichen für den Euro vorerst weiter auf Verkauf. „Wenn wir die Unterstützung bei 1,1970 Dollar durchbrechen, ist ein Rückfall auf bis zu 1,1860 Dollar möglich“, fügte er hinzu. Andere Marktteilnehmer äußerten sich ähnlich.

ABN-Amro-Stratege Mackel führte noch einen weiteren Grund für die Dollar-Erholung an: „Diese Woche veröffentlichen einige wichtige US-Konzerne ihre Geschäftszahlen. Offenbar steigt in diesem Zusammenhang die Stimmung am Aktienmarkt und das hilft dann auch dem Dollar.“ Am Dienstag wird voraussichtlich der weltgrößte Chip-Hersteller Intel nach US-Börsenschluss Quartalsergebnisse vorlegen.

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