Devisen + Rohstoffe
Anleger suchen wieder "sichere Häfen"

Ein festerer Euro und die angespannte Lage im Nahen Osten haben den Goldpreis am Montag in Europa Auftrieb verliehen.

HB LONDON/ZÜRICH. Die gezielte Tötung des Hamas-Anführers Abdel-Asis el Rantissi durch Israel habe eine Bewegung in das gelbe Edelmetall ausgelöst, sagte ein Händler. Mit dem Tod des zweiten Hamas-Chefs binnen eines Monats seien Ängste über eine weitere Destabilisierung des Nahen Osten geschürt worden. In Zeiten geopolitischer Krisen ist Gold besonders gefragt, da es gegenüber anderen Anlageformen als sichere Anlage gilt.

Die Nachfrage nach Gold sei auch vom Euro-Anstieg gegenüber dem Dollar getragen worden, sagte ein Händler. Ein festerer Euro macht das in der US-Devise gehandelte Edelmetall für europäische Anleger günstiger.

Die Feinunze Gold notierte zum Bankenschluss in Europa bei 402,55/403,25 Dollar nach 400,50/401,25 Dollar am Freitagabend. In London wurde das Edelmetall bei 403,10 Dollar gefixt nach 405,30 Dollar am Vormittag und 400,85 Dollar am Freitagabend.

Eine Schweizer Grossbank gab den Gold-Kilopreis mit 16.585/16.835 (Freitagabend 16.537/16.787) sfr an.

Silber profitierte von der Gold-Nachfrage und kletterte auf 7,19/7,22 Dollar von 7,14/7,17 Dollar am Vortrag.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%