Anleger ziehen sich zurück: Konjunkturdaten belasten Euro

Anleger ziehen sich zurück
Konjunkturdaten belasten Euro

Der schlecht ausgefallene Einkaufsmanagerindex für die Euro-Zone belastet die Gemeinschaftswährung. Für den Yen geht es nach dem Entscheid der Notenbank noch deutlicher abwärts.
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Frankfurt Der Euro ist am Donnerstag unter Druck geraten. Der von Markit veröffentlichte revidierte Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex für die Eurozone lag im März bei 46,4 Zählern, der schwächste Wert seit November und der zweite Rückgang in Folge. Der Euro rutschte darauf zum Dollar um 0,5 Prozent ab und notierte bei 1,2788.

Der Franken war zum Euro um 0,1 Prozent leichter bei 1,2154. Zum Dollar gab der Franken um 0,5 Prozent nach und notierte bei 95,01 Rappen je Dollar.

Der Yen verlor am Donnerstag gegenüber allen weltweit 16 meist gehandelten Devisen und baute die Verlust im Handelsverlauf aus. Zum Euro brach der Yen 2,2 Prozent ein und notierte bei 122,18. Zum Dollar sackte der Yen um 2,6 Prozent ab und notierte bei 95,50 Yen je Dollar - die größte Abwärtsbewegung seit dem 31. Oktober 2011, wie Bloomberg-Daten zeigen. Japans Notenbank hatte am Donnerstag angekündigt, monatliche Anleihekäufe in größerem Ausmaß als erwartet vorzunehmen.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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  • Wenn der Bundestag in Kürze die Zypern-Rettung durchwinken wird, geht es um mindestens 2,5 Milliarden Euro aus deutschen Steuergeldern. Bei der gegenwärtigen Verfassung Zyperns ist es äußerst unwahrscheinlich, dass die Deutschen diese Summe jemals wiedersehen werden. Doch im Gegensatz zu den USA und Japan muss der deutsche Steuerzahler noch weitere Garantien für Zypern übernehmen. Neben den 61,2 Millionen über den IWF kommt ja noch der deutsche Anteil zu dem 9-Milliarden Kredit des ESM hinzu. Hier liegt die Quote für Deutschland bei einem Anteil von 27,146 Prozent. Das entspricht im Fall Zypern Garantien in Höhe von etwa 2,44 Milliarden Euro, dies bestätigte auch Pieter Cleppe vom Think Tank Open Europe den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

    http://german.cri.cn/1565/2013/04/03/1s194680.htm

  • Zitat:
    "Das Rettungspaket für Zypern und der Wahlpatt in Italien belasten die Gemeinschaftswährung".
    Das ist nicht richtig. Es sind die in einem halben Jahrhundert von völlig verantwortungslosen Politikergenerationen auf Kosten der Zukunft angehäuften gigantischen Schuldenberge und nichts anderes !
    Und genau diese Zukunft hat soeben begonnen.

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