Anleihen
Spanien muss höhere Zinsen zahlen

Die Durschnittsrendite auf spanische Staatsanleihen steigt. Spanien muss für neue Anleihen immer höhere Zinsen zahlen. Das Interesse der Anleger ist enorm.
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MadridSpanien muss für neue Anleihen höhere Zinsen zahlen. Die Durchschnittsrendite bei einem Papier mit Laufzeit von zehn Jahren stieg auf 5,472 Prozent, Mitte März waren es noch 5,162 Prozent, wie das spanische Finanzministerium am Mittwoch mitteilte. Für 13 Jahre muss Spanien sogar 5,667 Prozent zahlen. Bei beiden Emissionen war die Nachfrage aber mehr als doppelt so hoch wie das Angebot. Insgesamt nahm die Regierung in Madrid 3,4 Milliarden Euro am Markt auf.

Die starke Nachfrage bei der Emission spanischer Staatsanleihen hat dem Euro Zusatzschub verliehen. Die Gemeinschaftswährung verteuerte sich auf 1,4482 Dollar und kostete damit rund 1,5 US-Cent mehr als zum New Yorker Vortagesschluss. „Die Renditen für die neuen Papiere lagen einen Hauch unter dem Niveau am Sekundärmarkt unmittelbar vor der Platzierung“, sagte Rabobank-Zinsstratege Richard McGuire.

„Insgesamt ein relativ ermutigendes Ergebnis.“ Das Risiko einer Übergreifens der Schuldenkrise auf Spanien sei damit zwar noch nicht völlig gebannt, habe sich aber verringert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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