Anstieg auf über 405 Dollar nicht erwartet: Goldpreis profitiert vom Dollar-Einbruch

Anstieg auf über 405 Dollar nicht erwartet
Goldpreis profitiert vom Dollar-Einbruch

Der infolge schwacher US-Arbeitsmarktdaten absackende Dollar hat dem Goldpreis im europäischen Nachmittagsgeschäft zu einem Sprung auf über 400 Dollar je Feinunze verholfen.

HB LONDON. Ein schwacher Dollar macht das in der US-Devise angeschriebene gelbe Metall für Investoren ausserhalb des Dollar-Raums attraktiver.

„Die Beschäftigungszaheln wurden tiefer als erwartet veröffentlicht und der Dollar hat kapituliert“, sagte ein Edelmetall-Analyst.

In den USA ist die Zahl der Stellen ausserhalb der Landwirtschaft im Februar lediglich um 21 000 gestiegen statt wie von Analysten erwartet um 125 000. Trotz der kräftigen Konjunkturerholung bleibt damit die Lage am Arbeitsmarkt der weltgrössten Volkswirtschaft enttäuschen schwach. Analysten rechnen nicht damit, dass der Goldpreis angesichts etwa möglicher Goldverkäufe durch Notenbanken weit über 405 Dollar hinaus steigt.

Gold beendete den Handel in Europa mit 399,10/400,10 Dollar. Am Vorabend war der Spotpreis noch bei 393,60/394,40 Dollar gelegen. Das zweite Fixing in London erfolgte bei 299,25 Dollar nach 399,50 Dollar am Vormittag und 392,00 Dollar am Donnerstagnachmittag.

Eine Schweizer Grossbank gab den Gold-Kilopreis mit 16.209/16.459 (Vorabend 16.252/16.503) sfr an. Silber folgte Gold nach oben und wurde zuletzt mit 6,89/6,91 Dollar nach 6,78/6,81 Dollar am Vorabend gehandelt. Palladium stieg dank spekulativen Käufen auf ein neues Sechsjahreshoch von 247 Dollar.

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