Anstieg des Goldpreises eher unwahrscheinlich
Goldpreis tritt auf der Stelle

Gold hat sich am Donnerstag erneut in engen Spannen bewegt und zum Handelsschluss in Europa praktisch unverändert gezeigt.

HB LONDON. Bei gleichbleibenden Wechselkursen erwarten Analysten wie Händler den Goldmarkt in einer Bandbreite von 385 bis 398 Dollar. Einige sehen jedoch Aufwärtspotenzial und einen Test der 400 Dollar-Marke.

Bei einer Dollar-Rallye nach den für Freitag erwarteten US-Arbeitsmarktdaten verlieren Erwartungen auf einen Anstieg des Goldpreises allerdings ihre Grundlage, so Edelmetallanalyst John Reade von UBS Investment Bank.

Bei einem wieder absackenden Goldkurs könnte physische Nachfrage einsetzen, wie dies in der vergangenen Wochen bei einem Rückgang bis auf 385 Dollar der Fall war, so Simon Weeks vom Edelmetallbrokerhaus Scotia Mocatta.

Die Feinunze Gold stand zum Handelsschluss in Europa bei 391,40/391,90 nach 391,20/391,80 Dollar am Vorabend. In London wurde das Edelmetall am Nachmittag bei 390,85 sfr gefixt, nach 391,80 am Vormittag und 391,50 Dollar am Mittwochnachmittag.

Eine Schweizer Großbank gab den Gold-Kilopreis mit 15.936/16,186 (Vorabend 15.991/16.241) sfr an. Silber verbesserte sich erneut, allerdings weniger stark als am Vortag. Das Edelmetall notierte auf 6,67/6,70 nach 6,62/6,65 Dollar. Die jüngste Rally war Händlern zufolge durch spekulative Käufe genährt.

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