Anstieg um drei Dollar
Ölpreis zieht vor Opec-Treffen kräftig an

Die Ölpreise sind am Dienstag vor dem Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) kräftig gestiegen. Auch von der positiven Stimmung an den Aktienmärkten konnte der Ölpreis profitieren.

HB NEW YORK/LONDON/WIEN. Im Handelsverlauf kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober 71,18 Dollar, 3,16 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Oktober stieg um 3,00 Dollar auf 69,53 Dollar.

Die insgesamt positive Stimmung an den Aktienmärkten habe auch die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Zudem stand der Dollar deutlich unter Druck. Zum Euro fiel die US-Währung auf den tiefsten Stand seit Dezember 2008. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Anleger außerhalb des Dollar-Raums attraktiver.

Das Treffen der Opec-Energieminister am Mittwoch wird Händlern zufolge kaum eine Veränderung der Fördermengen bringen. Eine weitere Kürzung der Fördermenge würde den Verdacht verstärken, dass die Opec eine pessimistische Einschätzung der Weltwirtschaft habe.

Der Preis für Opec-Rohöl ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 66,15 Dollar. Das waren zwölf Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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