„Anti-Inflationswährung“
Goldnachfrage weiter auf hohem Niveau

Gold bleibt weiterhin gefragt. Spekulationen über eine höhere Inflation als Resultat der Billig-Geldpolitik der Notenbanken halten das Anleger-Interesse hoch – auch heute.
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FrankfurtSpekulationen auf eine anziehende Teuerung als Folge der neuen Flut billigen Notenbank-Geldes haben am Dienstag das Anleger-Interesse an Gold hochgehalten. Die „Anti-Inflationswährung“ notierte 0,1 Prozent fester bei 1765,34 Dollar je Feinunze und lag damit nur rund 20 Dollar unter ihrem Sechseinhalb-Monats-Hoch vom Freitag.

Für Börsianer ist ein Sprung über diese Marke nur eine Frage der Zeit. „Wir ziehen es vor, Rücksetzer zum Kauf von Gold zu nutzen und gehen davon aus, dass der Kursausbruch nach oben irgendwann kommen wird“, schrieb Analyst Walter de Wet von der Standard Bank in einem Kommentar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " „Anti-Inflationswährung“: Goldnachfrage weiter auf hohem Niveau"

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  • Wenn man sich anschaut, wie der Goldpreis in den letzten 10 Jahren stetig gestiegen ist, dann wird einem klar, wie unser Geld ständig wertloser wird. In Wahrheit ist es nicht Gold, das im Wert schwankt, sondern unsere ungedeckten Papierwährungen werden durch die ständige Geldschöpfung aus dem Nichts immer wertloser. Ich bin mir sicher, wenn die EZB die Notenpresse zur Finanzierung der Pleitestaaten erst richtig anwirft, werden wir noch ganz, ganz andere Goldpreise erleben! Ich kann deshalb jedem nur empfehlen, sich von dem derzeitigen hohen Goldpreis nicht abschrecken zu lassen und trotzdem physisch zu investieren, übrigens auch in Silber. Silber ist sogar ein noch besserer Inflationsschutz, weil es eine sehr wichtige Rolle in der Industrieproduktion spielt; außerdem kann Silber bei einem Währungscrash besser als alternatives Zahlungsmittel eingesetzt werden. Wichtig ist, dass man reale Werte zum Anfassen besitzt.

  • In Anbetracht, dass Edelmetalle im wesentlichen auf dem Papier ( also nicht physisch ) gehandelt werden, müsste deren tatsächlicher und nicht manipulieter Preis erheblich höher liegen. Interessenten sollten sich beispielweise mal den Silberkurs vor einigen Tagen ansehen, der auf unerklärliche Weise in wenigen Minuten von 35 $ pro Unze fast senkrecht nach unten ging. In dieser Zeit wurden 62 Mio Unzen gehandelt. Hier wurde nach meiner Ansicht der Kurs manipuliert, um keine Panik aufkommen zu lassen. Alle Freunde des Papiergeld werden in den nächsten Jahren noch ein böses Erwachen erleben. Meine Empfehlung: www.hartgeld.com

  • Eigentlich steigt nicht der Wert des Goldes, sondern das Scheingeld verliert seinen Wert.

    Wenn man, wie das FED oder die EZB ungedecktes Papiergeld in Billionenhöhe in Umlauf bringt, sinkt eben die Kaufkraft.

    Dies wird zwar von bestens ausgebildeten Monetaristen bezweifelt, aber die Realität beweist etwas anderes.

    Die von den Frischgelddruckern angeleierte Inflation wird durch realitätsfremde Warenkörbe auf 2% oder 3% heruntergerechnet.

    Das aber ist nur etwas für Dummies oder Bahnhofsbesatzer.

    Wie hoch die wahre Inflation für den Einzelnen wirklich ist, hängt ja auch von dem persönlichen Warenkorb ab.

    Mit Sicherheit wird sie sich in naher Zukunft in den 2stelligen Bereich hineinbewegen.

    Eine verhängnisvolle Allianz von Pleitestaaten und EU-Radikalen wird uns enteignen.

    Dagegen hilft nur: Gold und Silber kaufen!

    Ich erspare mir an dieser Stelle das Zitat einer Äußerung von US-Grünspan, daß nur die Goldbesitzer ihr Vermögen retten können!

    Huch, jetzt habe ich ihn doch zitiert!

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