Asiatische Aktienmärkte
Unruhen in Hongkong belasten Börse

Der MSCI-Index für die Asien-Pazifik-Region verlor, ebenso der Hang-Seng-Index in Hongkong und die Börse in Shanghai. Grund dafür sind wohl Krawalle in Hongkong, Bürger demonstrieren hier weiter für mehr Demokratie.
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TokioDie politischen Unruhen in Hongkong haben zum Wochenauftakt die asiatischen Aktienmärkte belastet. Die Börse in Tokio verbuchte am Montag allerdings Gewinne dank der anhaltenden Schwäche des Yen, von der Exportwerte profitierten.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,5 Prozent im Plus bei 16.310 Punkten. Der MSCI-Index für die Asien-Pazifik-Region ohne Japan gab dagegen 1,4 Prozent nach. Der Hang-Seng-Index in Hongkong verlor mehr als zwei Prozent. Die Börse in Shanghai tendierte 0,3 Prozent fester.

ING-Asien-Volkswirt Tim Condon betonte, Finanzmärkte und Wirtschaft seien anfällig für politische Unsicherheiten. Er spielte auf die Proteste für mehr Demokratie in Hongkong an, bei denen es auch am Montag zu Ausschreitungen kam.

In Japan richteten die Anleger allerdings ihren Blick in erster Linie nach Übersee. Händler verwiesen auf eine gewisse Risikobereitschaft angesichts positiver US-Konjunkturdaten und Vorgaben der Wall Street. Die Börse in New York hatte den Handel am Freitag mit Gewinnen beendet.

Zu den Gewinnern in Tokio zählten unter anderem Exportwerte wie Toyota mit einem Kursplus von 0,5 Prozent und Canon, die 0,8 Prozent zulegten. Ihnen kam die Yen-Schwäche zugute. Die japanische Währung verlor 0,3 Prozent zum US-Dollar, der bei 109,75 Yen tendierte und damit so hoch wie seit August 2008 nicht mehr.

Der Greenback wurde getragen von den positiven Konjunkturdaten aus den USA. Zum Euro legte er etwa 0,1 Prozent zu auf 1,2670 Dollar. Die europäische Gemeinschaftswährung fiel zwischenzeitlich sogar auf 1,2664 Dollar, den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren.

Zu den Verlierern in Tokio zählten die Aktien von SoftBank, die um knapp 1,2 Prozent nachgaben. Medienberichten zufolge will der Telekomkonzern das Filmstudio DreamWorks Animation für 3,4 Milliarden Dollar kaufen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Man kanns auch einfach ausdrücken: das Ventil der Abwertung wurde durch illegale und verbotene Umverteilung ersetzt.

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