Asiatischer Handel
Ölpreis steigt um mehr als einen Dollar

Während sich der Preisverfall des Ölpreis über die Weihnachtsfeiertage zunächst fortzusetzen schien, sind die Ölpreise sind am Freitag um über einen Dollar gestiegen.

HB SINGAPUR. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediat (WTI) zur Auslieferung im Februar stieg auf 36,43 Dollar. Das sind 1,08 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Februar kletterte um 1,11 Dollar auf 37,72 Dollar.

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben eine Kürzung der Fördermenge angekündigt. Das wichtigste Förderunternehmen, die Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC), wolle die Förderung der verschiedenen Ölsorten zwischen zehn bis 15 Prozent reduzieren. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hatte in der vergangenen Woche eine weitere Einschränkung der Ölproduktion um 2,2 Mio. Barrel pro Tag beschlossen. Viele Beobachter bezweifeln jedoch, ob die einzelnen Mitgliedsländer die Kürzungen tatsächlich umsetzen. Das Opec-Mitglied Vereinigte Arabischen Emiraten ist das fünftgrößte Ölförderland der Welt.

Händler erwarten jedoch keine nachhaltige Erholung der Ölpreise. Der weltweit anhaltende wirtschaftliche Abwärtstrend dürfte die Nachfrage nach Rohöl weiter dämpfen. So ist Japans Industrieproduktion im November so stark gesunken wie noch nie zuvor. Die Produktion ist angesichts der wegbrechenden Auslandsnachfrage nach japanischen Autos oder Elektronikprodukten um 8,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat gefallen. Das ist der heftigste Rückgang seit Beginn der Erstellung vergleichbarer Daten im Jahr 1953.

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