Asiatischer Markt
Regierungskrisen belasten Devisenkurse

Die festgefahrene Situation in den USA und das Regierungschaos in Italien drücken auf die Stimmung an der Börse. Einige Währungen leiden unter der Instabilität. Doch es gibt auch Nutznießer von den Krisen.
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SydneyDie Regierungskrise in Italien hat den Euro am Montag im asiatischen Handel unter Druck gesetzt. Die europäische Gemeinschaftswährung fiel auf 1,3493 Dollar nach 1,3520 im späten New Yorker Handel am Freitag. Nach dem Rücktritt der Minister von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi will Italiens Regierungschef Enrico Letta am Mittwoch die Vertrauensfrage stellen.

Aber auch vom Dollar trennten sich die Anleger. Der Greenback fiel zur japanischen Währung auf 97,73 Yen. Dafür war ebenfalls ein politischer Streit der Auslöser. Sollten sich Demokraten und Republikaner nicht bis zum Beginn des neuen Haushaltsjahres am Dienstag 0.00 Uhr einigen, droht die Schließung von Regierungsbehörden.

Neben dem Yen profitierte auch der Schweizer Franken von den politischen Krisen. Er gilt als sicherer Hafen. Der Schweizer Franken notierte bei 0,9052 Franken je Dollar und 1,2217 Franken je Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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