Auch rege Nachfrage von Silber: Gold erreicht ein 14-Jahres-Hoch

Auch rege Nachfrage von Silber
Gold erreicht ein 14-Jahres-Hoch

Gold hat am Montagnachmittag im europäischen Geschäft mit einem Preis von über 420 Dollar je Feinunze den höchsten Stand seit 14 Jahren markiert.

HB LONDON. Händler erklärten, die Dollarschwäche habe zu weiteren spekulativen Käufen von Fonds geführt. Auch Silber stieg kräftig und war im Verlauf so teuer wie seit dem Frühjahr 1998 nicht mehr. Gold könnte angesichts der starken Fondskäufe, der Angst vor Terroranschlägen in den USA und der Trends an den Devisenmärkten noch weiter steigen, sagten Edelmetall-Analysten. Dabei sei auch ein Preis von 450 Dollar für die Feinunze nicht ausgeschlossen.

Der Dollar stand nach der Aussage von US-Zentralbankdirektor Ben Bernanke, dass die Zinsen in den USA eine Zeit lang tief bleiben werden, weiter unter Druck und fiel zum Euro auf ein Rekordtief und zum Yen auf ein Dreijahrestief. Eine schwache US-Devise macht die in Dollar angeschriebene Edelmetalle für Anleger ausserhalb des Dollarraums günstiger. Es wird erwartet, dass die US-Devise weiter nachgeben wird. Gold kostete zum europäischen Handelsschluss 424,20/424,95 Dollar nach 414,75/415,50 Dollar am Freitagabend.

Der Höchststand lag bei 424,45 Dollar; das gelbe Metall war damit so teuer wie seit Februar 1990 nicht mehr. Ein Anstieg auf über 424,50 Dollar würde Gold auf die höchste Marke sei Dezember 1988 bringen. Das zweite Londoner Fixing lautete auf 420,60 Dollar nach 417,75 Dollar am Vormittag und 415,25 Dollar am Freitagnachmittag.

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