Auch Silber schloss fester
Gold profitiert vom hohen Ölpreis

Der rekordverdächtig hohe Ölpreis und zurückgekehrte Fonds-Käufer haben Gold am Dienstag zu einem 18-Tage-Hoch verholfen. Im Tagesverlauf klettert der Kurs des Edelmetalls in der Spitze auf nahezu 390 Dollar.

HB LONDON. Die Ankündigung Saudi-Arabiens vom Wochenende, die Ölförderungen über das in der Opec vereinbarte Mass hinaus zu stiegern, konnte die Märkte Händlern zufolge nicht nachhaltig beeindrucken. Die negativen Auswirkungen des Ölpreises auf das Konsumverhalten der US-Bürger könnten eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed verzögern, und haben deshalb den Dollar unter Druck gesetzt. Eine schwächere US-Währung verbilligt das in Dollar gehandelte Gold für Investoren aus anderen Währungen wie Euro oder Franken. In Europa würden die Effekte des hohen Ölpreises durch den starken Euro abgemindert.

Zudem deckten sich nach Händler-Angaben Fonds wieder mit Gold ein, nachdem sie ihre Longpositionen zum 15-Jahreshoch von 433 Dollar Anfang April liquidiert hatten. Gold stand beim europäischen Handelsschluss bei 387,90/388,70 (Vorabend 384,30/385,05) Dollar. Das zweite Londoner Goldfixing lautete auf 388,90 Dollar nach 387,60 am Morgen und 384,00 Dollar am Montag Nachmittag. Eine Schweizer Bank gab den Gold-Kilopreis mit 15.710/15.960 (15.764/16.014) sfr an. Silber schloss ebenfalls fester auf 6,03/6,06 (5,82/5,85) Dollar.

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