Aufgrund der Ölpreisbindung
Gas dürfte teuerer werden

Wegen des seit Monaten teuren Öls müssen sich zum Jahresende auch Haushalte mit Gasheizung auf höhere Kosten einstellen. Das Preisniveau werde voraussichtlich im Herbst oder Winter steigen, teilte der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft am Mittwoch in Berlin mit.

HB BERLIN. Wie hoch der Anstieg ausfalle, sei angesichts von bundesweit rund 730 Versorgern nicht allgemein vorherzusagen. Hintergrund ist die seit den sechziger Jahren übliche Ölpreisbindung, die den Gaspreis dem Ölpreis im Abstand von etwa einem halben Jahr nach oben oder unten folgen lässt.

Die Preisbindung sei „keine Einbahnstraße nach oben“ und schütze die Verbraucher auch vor überzogenen Forderungen der Produzenten, sagte Verbandspräsident Uwe Steckert. Sie sei Teil der langfristigen Lieferverträge zwischen ausländischen Gasproduzenten und deutschen Importeuren. Eine Abkehr davon wäre nur dann realistisch, wenn Gas langfristig in ausreichender Menge zu Preisen beschafft werden könnte, die unter dem Ölpreisniveau lägen. Dies sei nicht absehbar.

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