Aufwärtsbewegung verliert aktuell an Dynamik
Euro testet Marke von 1,10 Dollar

Der Euro testet in seiner Erholung zum Dollar zum Wochenauftakt die Marke von 1,10 Dollar. Japanische Händler berichten, dass vor allem europäische Fonds die Gemeinschaftswährung über dieser Marke sehen wollten. Aktuell verliere die Aufwärtsbewegung aber wieder an Dynamik, da bei diesen Kursen bereits Verkäufer auf den Plan träten. Der Yen tendiert zum Dollar weiter fest, der Dollar notiert nach wie vor unter 117 Yen.

vwd FRANKFURT.Marktteilnehmer begründen die Yen-Stärke mit der Aussage des japanischen Finanzministeriums vom Freitag, im August nicht am Markt interveniert zu haben, um den Yen-Kurs niedrig zu halten. Der Euro rückt zum Yen weiter vor, ein nächster Widerstand liegt Beobachtern zufolge bei 128,80 Yen.

Im Fokus des Marktes stehen die Gespräche von US-Finanzminister John Snow mit hohen japanischen Offiziellen in Tokio. Im Markt wird spekuliert, dass sich Japan angesichts früherer Aussagen Snows, Devisenmarktinterventionen seien kein angemessenes politisches Mittel, zuletzt mit Eingriffen zurückgehalten haben könnte. Händler zeigen sich gleichwohl zurückhaltend und rechnen weiterhin mit Dollar-Käufen seitens der Bank of Japan, sollte der Yen weiter steigen. Wegen des Feiertages „Labour Day“ in den USA sollte das Geschäft aber durch sehr dünne Umsätze gekennzeichnet sein, heißt es weiter.

Charttechnisch spricht der kurzfristige Trend beim Euro-Dollar nach Ansicht von Analysten eher für den Greenback. Erst mit Überspringen der Marke von 1,12 Dollar verändere sich das Bild zugunsten der Gemeinschaftswährung.

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