Aufwärtstrend bestätigt
Euro nah am Jahreshoch

Die europäische Gemeinschaftswährung ist wieder gefragt. Sie verteuerte sich sowohl gegenüber dem Dollar als auch gegenüber dem japanischen Yen. Über die Ursachen rätseln die Börsianer ein wenig.
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FrankfurtAm Dienstagnachmittag kletterte der Euro um etwa einen viertel US-Cent auf 1,3795 Dollar und näherte sich damit dem im Oktober aufgestellten Jahreshoch von 1,3832 Dollar an. Auch zum Yen ist die Gemeinschaftswährung auf Höhenflug: Mit 142,17 Yen erreichte er am Dienstag den höchsten Kurs seit Anfang Oktober 2008.

„Fundamentale Faktoren kann ich nicht ausmachen“, sagte ein Händler. Zwar stehe weiter die Geldpolitik der US-Notenbank Fed im Fokus. Doch gebe es keine neuen Erkenntnisse, die die Dollar-Schwäche erklären könnten. Die Mehrheit der Anleger rechnet damit, dass die Fed ab März ihre Anleihekäufe reduzieren wird. Dies sollte längerfristig den Dollar stärken. Allerdings kritisierten Händler, dass es zuletzt uneinheitliche Signale aus Washington gegeben habe. Auf der anderen Seite werde offenbar eine weitere Lockerung der Geldpolitik der EZB ausgepreist.

„Vielleicht wollen Marktteilnehmer die EZB zum Handeln zwingen und den Euro auf 1,40 Dollar treiben“, spekulierte ein Händler, ohne aber Einzelheiten zu nennen. Allerdings haben die Notenbanker stets betont, dass sie kein Wechselkursziel haben. Ein fester Euro erschwert aber die wirtschaftliche Entwicklung in der Euro-Zone, da er den Exportunternehmen auf dem Weltmarkt den Wettbewerb erschwert.

Ein weiterer Händler vermutet Käufe im Zusammenhang mit dem anstehenden Jahresultimo. Der Euro hat zuletzt häufig gegen Ende eines Jahres zugelegt. Laut Börsianern liegt dies zum Teil auch an Rückführungskäufen von Banken vor dem Jahresabschluss.

Der Dollar gab unterdessen auch zum Schweizer Franken nach. Mit 0,8877 Franken je Dollar notierte er so niedrig wie seit Anfang November 2011 nicht mehr. Der Franken profitiere von Hinweisen auf ein Anziehen der Konjunktur in der Schweiz, erklärten Händler das Kursplus.

Am Rentenmarkt fielen die Renditen der spanischen und italienischen Anleihen auf ihren niedrigsten Stand seit Mitte 2011. Händler machten dafür Rückkäufe der italienischen Regierung von Bonds über vier Milliarden Euro verantwortlich. Im zehnjährigen Bereich näherten sich die Renditen sowohl der spanischen als auch der italienischen Staatsanleihen der Vier-Prozent-Marke.

Die Kurse der US-Treasuries zogen ebenfalls kräftig an, so dass die Renditen nachgaben. Die Bundesanleihen folgten dem Trend. Der Bund-Future notierte am späten Nachmittag mit 140,25 Punkten, also 16 Ticks höher.

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    Wo die Strafverfolgung von Hackern nicht funktiniert gehen die IT-Firmen irgendwann pleite. Und dann können die keine Steeurn mehr zahlen und keine Mitarbeitergehäler die wieder Steuern bedeuten und damit geht dann der Staat pleite. So einfach ist das.

    http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/staatsschulden-nicht-bezahlbar-warum-die-vermoegensabgabe-fuer-alle-kommen-wird_id_3468195.html

    RECHTSSICHERHEIT ist "Kerngeschäft" des Staates - darum muß sich mal gekümmert werden.

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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