Ausblick auf die neue Börsenwoche
Der Euro könnte unter Druck geraten

Der Euro wird nach Ansicht von Analysten in den nächsten Tagen zum Dollar unter Druck bleiben. Impulse könnten die Zahlen zum Einkaufsmanagerindex in der Eurozone am kommenden Donnerstag liefern.

FRANKFURT. "In der Eurozone werden die Einkaufsmanagerindizes im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen", schrieb Christoph Weil, leitender Ökonom bei der Commerzbank in Frankfurt. Für weitere Anhaltspunkte zur Frage, ob in den USA die Bodenbildung bereits erreicht sei, verweist Weil auf die Zahl der Baubeginne und-genehmigungen im April, die bereits morgen veröffentlicht wird. Ebenfalls am Dienstag legt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) seinen Index der Konjunktureinschätzung vor (siehe Aktien).

Zum Wochenausklang setzten überraschend schwache Wirtschaftsdaten aus Deutschland, Italien und der Eurozone den Euro unter Druck. Der Euro büßte 1,2 Prozent ein auf 1,3476 Dollar. Auf Wochensicht belief sich das Minus auf 1,3 Prozent - es war der erste Rückgang in drei Wochen. In der Eurozone verzeichnete die Wirtschaft im ersten Quartal mit einem Minus von 2,5 Prozent den größten Einbruch seit Beginn der Eurostat-Aufzeichnungen 1995. Damit erhielten Sorgen neue Nahrung, die Erholung der Wirtschaft in der Eurozone dürfte eher langsam einsetzen.

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