Ausblick Devisenmarkt
Der Euro steht vor weiteren Verlusten

Die europäische Gemeinschaftswährung Euro dürfte diese Woche den Abstieg zum US-Dollar fortsetzen. Verantwortlich hierfür sind vor allem negative Konjunkturerwartungen.

HB FRANKFURT. "Die EZB wird die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Inflation auf das gewünschte Niveau fällt", sagte Hans-Günter Redeker, leitender Währungsstratege bei BNP Paribas in London. "Das bedeutet, dass Europa mehr Wachstum opfern muss als viele erwarten - und das ist für den Euro eine schlechte Nachricht." Redeker prognostiziert in den kommenden 18 Monaten einen Euro-Kurs von 1,20 Dollar. Am Freitag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,4219 Dollar.

Auch gegenüber dem Pfund präsentiert sich der Euro mit schlechten Aussichten. Händlern spekulieren, dass die Abkühlung in Großbritannien weniger stark ausfallen wird als in der Eurozone. Divyang Shah, Chef-Stratege der Europasparte der Commonwealth Bank of Australia, sieht das Pfund in den nächsten Tagen bei 78,50 Pence. Die Währung liegt seit über einer Woche in einem ununterbrochenen Aufwärtstrend und erreichte zuletzt 79,24 Pence.Dagegen verbuchte die norwegische Krone die dritte Woche einen Verlust zum Euro und notierte bei 8,1238 Kronen. Barclays Capital senkte die Prognose für die Währung angesichts des nachgebenden Ölpreises auf 8,15 je Euro in einem Monat.

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