Ausblick Devisenmarkt
US-Dollar stabilisiert sich zum Euro

HB FRANKFURT. Der Euro hat nach Meinung von Experten in den kommenden Tagen kaum Chancen, einen neuen Anlauf in Richtung seines Rekordhochs zum Dollar zu nehmen. Am Freitag war der Euro mit 1,4417 Dollar auf den niedrigsten Stand seit sieben Wochen gefallen, nachdem der höchste Anstieg der US-Verbraucherpreise seit zwei Jahren Händler bewegte, Wetten auf weitere Zinssenkungen in den USA zurückzunehmen.

„Der Dollar wird zum Euro gut nachgefragt“, sagte ein Währungsstratege in London. „Die Bewegung in Richtung 1,50 Dollar je Euro war zu schnell. Sie war gegen die Vernunft, und sie wurde von Bedenken um einen wirtschaftlichen Einbruch in den USA getrieben – so schlimm wird es offenbar aber nun nicht kommen.“ Beobachter sehen die US-Währung bis Jahresende nun wieder in der Nähe der Marke von 1,40 Euro.

Das britische Pfund verlor am Freitag 1,2 Prozent auf 2,0160 Dollar je Pfund und schloss damit gegenüber der US-Währung die dritte Woche in Folge im Minus. Die Kreditkrise, die auch Europa nach wie vor im Griff hält, sei auf Seiten des Dollar bereits stärker berücksichtigt, hieß es. Der Yen fiel zum Dollar ebenfalls mehr als ein Prozent auf 113,46 Dollar. In Japan war der Tankan-Index für die Stimmung großer Industriebetriebe erstmals seit März gefallen. Dies reduziert die Aussicht auf eine Zinserhöhung durch die Bank of Japan am Donnerstag.

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