Australien: Des Dollars Freud, der Börsen Leid

Australien
Des Dollars Freud, der Börsen Leid

Der australische Dollar hat erneuten Auftrieb von „spektakulären“ Arbeitsmarktzahlen bekommen. Die Notenbank werde damit wohl nicht an der Zinsschraube drehen. Die Anleger zeigten sich enttäuscht.
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FrankfurtGute Daten vom australischen Arbeitsmarkt haben an den Devisenmärkten am Donnerstag Spekulationen auf eine weitere Zinssenkung gedämpft und damit der Landeswährung neuen Auftrieb gegeben. Der australische Dollar kletterte in der Spitze bis auf 1,0383 US-Dollar von einem Vortagesschluss von 1,0301 US-Dollar. Das ist der höchste Stand seit fünf Wochen.

In Australien war im Februar die Zahl der Beschäftigten überraschend deutlich um 71.500 gestiegen. „Das ist eine spektakuläre Zahl“, sagte Brian Redican, Volkswirt bei Macquarie. Bei solchen Arbeitsmarktdaten müssten die Notenbanker am Zinsniveau nichts ändern.

An der australischen Börse ging es allerdings nach unten, da für die Aktienanleger die schwindende Aussicht auf neues, billiges Zentralbankgeld im Vordergrund stand. Der Leitindex fiel um 1,2 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Australien: Des Dollars Freud, der Börsen Leid"

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  • "An der australischen Börse ging es allerdings nach unten, da für die Aktienanleger die schwindende Aussicht auf neues, billiges Zentralbankgeld im Vordergrund stand"

    Gut so. Ist doch schön, wenn mehr Erwerbstätige in Lohn und Brot sind, da wird dann auch mal 'wertgeschöpft".

    Müssen die 'Anleger' eben mal arbeiten gehen, und können dann in der Pause den Allerwertesten an die Tischkante 'anlegen'... die armen faulen Würstchen. SCNR, aber was Sie meinen, das sind nicht Anleger, sondern Spekulanten.

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