Auswirkung auf Ölpreis
US-Rohöllagerbestände steigen überraschend deutlich

In den USA sind die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche überraschend deutlich gestiegen. Der Ölpreis kam daraufhin ins Rutschen.

HB WASHINGTON/FRANKFURT. Die Vorräte an Rohöl seien um 800 000 Barrel (je 159 Liter) auf 301,8 Millionen Barrel geklettert, teilte das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mit. Experten hatten mit einem geringeren Anstieg um 200 000 Barrel gerechnet.

Die Bestände an Benzin sanken indes überraschend um 100 000 Barrel auf 208,8 Millionen Barrel. Hier hatten Experten einen Anstieg um 400 000 Barrel erwartet. Die Bestände an Heizöl und Diesel (Destillate) stiegen um 2,8 Millionen Barrel auf 119,4 Millionen Barrel. Erwartet worden war ein moderaterer Anstieg um 1,4 Millionen Barrel.

Der Ölpreis kam daraufhin ins Rutschen: US-Leichtöl kostete am Nachmittag 133,81 Dollar und damit 2,3 Prozent weniger als am Vorabend. Das Fass Nordseeöl wurde zwei Prozent niedriger bei 133,75 Dollar gehandelt. Vor Bekanntgabe der Daten hatten beide Ölsorten rund zwei Dollar höher notiert.

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