Barrel unter 59 Dollar
US-Ölpreis fällt auf tiefsten Stand seit Monaten

Der Ölpreis in den Vereinigten Staaten ist am Dienstag belastet von Befürchtungen über steigende Lagerbestände auf den tiefsten Stand seit mehr als sieben Monaten gefallen.

dpa NEW YORK. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November kostete am späten Nachmittag 58,90 Dollar und damit 2,13 Dollar weniger als zu Handelsschluss am Montag. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,94 Dollar auf 58,51 Dollar. Die Erwartung steigender Vorräte in den USA habe den stützenden Effekt der Produktionskürzungen von Venezuela und Nigeria mehr als ausgeglichen, sagten Händler.

„Die höheren Lagerbestände und enttäuschende US-Konjunkturdaten sprechen für weiter sinkende Ölpreise“, sagte Marktexperte Raymond Mazzeo von Energy Merchant. Zu dieser Jahreszeit seien Preisrückgänge nicht ungewöhnlich.

Am Wochenende hatten die zwei Mitgliedsstaaten der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) damit begonnen, die Produktion zur Stabilisierung der Preise um insgesamt 170 000 Barrel pro Tag zu senken. Der OPEC zufolge existiert keine Vereinbarung innerhalb der Organisation zur Kürzung der Produktion. Die Maßnahmen beruhten vielmehr auf individuellen Entscheidungen der jeweiligen Länder.

Der Preis für Rohöl der OPEC sank derweil weiter. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag in Wien kostete ein Barrel aus den OPEC-Fördergebieten am Montag im Durchschnitt 57,23 $. Das waren 15 Cent weniger als ein Tag zuvor.

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